Mittwoch, 29 März, 2017

Fasten: Detox für Körper und Seele

Fasten mit Säften

-> Wir verlosen eine Woche Fastenurlaub im Kur- und Gesundheitszentrum Friedborn. Nähere Infos zum Gewinnspiel findest Du am Ende dieses Beitrags. <-

Wir sind ja gerade wieder mittendrin in der Fastenzeit: Traditionell beginnt sie mit dem Aschermittwoch und endet an Ostern. Viele nutzen diese Zeit für ein oder zwei „echte“ Fastenwochen, die meisten aber verzichten während dieser Zeit lediglich auf Süßigkeiten, Alkohol, auf Fleisch oder auch auf´s Handy oder Auto.

Gründe für den Verzicht auf Nahrung gibt es viele. Die einen wollen die im Winter angesammelten Pfunde wieder loswerden, andere möchten den Körper entgiften und entschlacken, andere erhoffen sich Linderung bei körperlichen Beschwerden, und manche üben aus spirituellen Gründen Verzicht. Übrigens bevorzugen viele Menschen für das echte Heilfasten eher den Sommer, denn vielen fällt es in der warmen Jahreszeit viel leichter, auf feste Nahrung zu verzichten.

Der Klassiker: Buchinger-Fasten

Varianten des Fastens gibt es fast ebensoviele wie Gründe dafür. Das Buchinger-Fasten ist wohl die bekannteste Methode – sie geht auf den Arzt Otto Buchinger zurück, der damit bereits 1917 rheumatische Leiden heilte. Dieser Fasten-Klassiker beginnt mit einem oder zwei Entlastungstagen. Nach einem Abführtag mit Glaubersalz gibt es dann meist nur viel Tee, Gemüsebrühe oder stark verdünnte Fruchtsäfte. Das Abführen ist übrigens längst nicht so schlimm wie man sich das vorstellt – und tägliche Einläufe am Morgen intensivieren die heilsame Wirkung des Fastens noch. Zusätzliche Leberwickel, viel Ruhe und Bewegung an frischer Luft sind die perfekte Ergänzung. Das Fastenbrechen beginnt dann mit ganz leichter Kost, beispielsweise mit einem gedämpften Apfel. Langsam gewöhnt man den Körper dann wieder an andere Nahrung. Das Schöne: In der Regel hält der Fasten-Effekt noch recht lange an, man isst deutlich weniger und bewusster, und die Lust auf Süßes, auf Koffein oder fette, deftige Speisen ist wie weggeblasen. Viele Menschen fasten nur etwa eine Woche lang – das richtige Heilfasten beginnt aber erst ab dem 12. Tag.

Ständig Hunger oder Hochgefühl und Euphorie?

Die Erfahrungen beim Fasten gehen natürlich weit auseinander. Während die einen völlig euphorisiert schweben und von ungeahnten Energieschüben sprechen, halluzinieren die anderen von Pizza und Pasta. Da hilft nur eines: Sich vorsichtig rantasten und ausprobieren. Für Fastenanfänger empfiehlt es sich auf jeden Fall, sich in fachkundige Hände zu begeben. Am besten ist es natürlich, wenn man sich für seine Fastenwoche in ein schönes Fastenhaus zurückziehen kann. Wer diese Möglichkeit nicht hat, findet Unterstützung in Fastengruppen. Eines aber sollte man nicht machen: Während des Fastens ganz normal weiterarbeiten und den Wahnsinn des Alltags ungefiltert an sich ranlassen. Denn Fasten ist auch eine ganz besondere Zeit für die Seele. Man wird vielleicht empfindsamer, der Geist ist offener, die Aufmerksamkeit könnte sich jetzt auch auf die wesentlichen Dinge des Lebens richten. Wie schade, wenn man sich dann ständig zwischen Schreibtisch, Supermarkt und Herd abhetzt, weil die Familie trotzdem bekocht werden will. Wer sich keine Fastenwoche gönnen kann, ist vielleicht mit dem so genannten Intervallfasten besser bedient.

Ideal zur Gewichtsabnahme: Intervallfasten

Während das klassische Heilfasten eigentlich keine Diät zum Abnehmen ist, kann man mit dem so genannten Intervallfasten auf lange Sicht schon einige Kilos loswerden. Man muss dabei auch nicht besonders viel beachten: An zwei oder drei Tagen wird ganz normal gegessen, dann folgt ein Fastentag an dem es nur Tee, Wasser und Gemüsebrühe gibt. Für den Körper ist das viel besser als eine Crash-Diät, vor allem kann man diese Art des Fastens auch einfach beibehalten. Wer sein Wunschgewicht erreicht hat, legt einfach weniger Fastentage ein. Unser Tipp: Wenn Du dir eine oder zwei Wochen klassisches Heilfasten gegönnt hast, mach doch einfach mit dem Intervallfasten weiter.

Basenfasten – oder besser: Basendiät

Kannst Du Dir absolut nicht vorstellen, für eine gewisse Zeit auf feste Nahrung zu verzichten? Dann geht es Dir wie ganz vielen anderen Menschen auch. Und in der Tat, das Heilfasten ist auch nicht für jeden gleichermaßen geeignet. Eine tolle Alternative ist das sogenannte Basenfasten. Eigentlich müsste es heißen „Basendiät“, denn in dieser Zeit nimmt man ausschließlich Lebensmittel zu sich, die keine Säuren bilden. Auf dem Speiseplan stehen dann Rohkost, Gemüse, Kartoffeln, Kräuter, Öle, ausgesuchtes reifes Obst, Trockenobst und Nüsse. An Getreidesorten sind Reis, Mais und Hirse erlaubt. Das Tolle daran: Die Basendiät kann man ziemlich lange ausdehnen und sie lässt sich auch besser in den Alltag integrieren als das klassische Heilfasten. Besonders wirksam ist die Basendiät gegen entzündliche Prozesse im Körper.

In besten Händen: Fastenhäuser und Fastenreisen

Kur- und Gesundheitszentrum Friedborn

Die schönsten Fastenwochen verbringt man in Gemeinschaft. Neben etlichen Anbietern von Fastenreisen gibt es auch wunderschöne Fastenhäuser. Eines der traditionellsten ist das Kur- und Gesundheitszentrum Friedborn im südlichen Schwarzwald. Inmitten herrlicher Natur gelegen ist es der ideale Ort, um sich für eine, zwei oder sogar drei Wochen einfach mal komplett auszuklinken. Keine Hektik, kein Stress – und sich einfach mal um sich selbst kümmern. Ein bisschen Retro ist es ja schon, immerhin war Friedborn schon lange vor dem allgemeinen Fastenhype eine der bekanntesten Adressen.

Patrick Goerke ist Geschäftsführer und Gästebetreuer des Kur- und GesundheitszentrumsPatrick Goerke ist Geschäftsführer des Kur- und Gesundheitszentrums Friedborn. Seine Karriere in der internationalen Luxushotellerie hat er an den Nagel gehängt, um sich in Friedborn um Gäste zu kümmern, die hier zum Buchinger-Fasten oder zur Basendiät kommen – oder die sich einfach mit bester vegetarischer Vollwertkost verwöhnen lassen. „Gerade beim Fasten spielt die Umgebung eine enorm wichtige Rolle“, so Patrick Goerke. „Wer fastet braucht Ruhe und Geborgenheit statt Alltag und Hektik. Dabei heißt Fasten nicht, dass man den ganzen Tag kraftlos im Liegestuhl hängt. Wanderungen, Yoga, Tanzen oder Feldenkrais sind tolle Ergänzungen.“ In Friedborn hält man übrigens wenig von Ehrgeiz beim Fasten. „Viele Menschen verbinden Fasten auch noch mit Leistungsdruck. Wir betrachten es als ganzheitliches Erlebnis. Dazu gehört neben einer ordentlichen medizinischen Betreuung auch viel Schönes für den Geist und Heilsames für die Seele.“ Hier geht´s zur Website: www.friedborn.de

Was ist für mich das Richtige?

Da gibt es nur eines: Ausprobieren und am besten mit Gleichgesinnten zusammentun. Gerade für Menschen, die zum ersten Mal fasten, ist es gut, wenn sie rund um die Uhr betreut sind. Patrick Goerke vom Kur- und Gesundheitszentrum Friedborn gibt Tipps für die Suche nach dem passenden Anbieter. Wer nach einem Haus für seine persönliche Fastenzeit sucht, sollte folgende Fragen stellen:

  1. Seit wann werden hier Fastenkuren angeboten?
  2. Gibt es im Haus erfahrene und zertifizierte Fastenleiter?
  3. Ist dem Haus ein Fastenarzt angeschlossen und eine Erstuntersuchung inklusive?
  4. Welche Anwendungen gibt es zusätzlich? Welche sind im Preis inbegriffen, welche sind extra zu zahlen?
  5. Falls ich nicht weiter fasten möchte, besteht die Möglichkeit ohne Aufpreis auf eine Basendiät oder andere Kost umzusteigen?
  6. Stammen die Gemüsebrühen und Säfte aus hochwertigem Gemüse und Obst aus kontrolliert biologischem Anbau?
  7. Welches Angebot rundet den Aufenthalt ab?

Welche Erfahrungen habt Ihr beim Fasten gemacht? Welche Variante bevorzugt Ihr? Und wart ihr schon mal in einem Fastenhaus, oder habt Ihr schon mal eine Fastenreise gemacht? Wir freuen uns über Eure Berichte in den Kommentaren.

 

Nähere Informationen zum Gewinnspiel:

Ab dem 10. April verlosen wir eine Woche Fastenurlaub im Kur- und Gesundheitszentrum Friedborn. Das heißt konkret:

  • 6 Übernachtungen im Kur- und Gesundheitszentrum Friedborn im Juli, August oder September 2017 (Anreise Sonntag, Abreise Samstag)
  • medizinische Fastenbetreuung
  • geführte Fastenwanderungen
  • Fastenfibel
  • Fastengetränke wie Brühe aus Biolandgemüse, Kräutertee, frisch gepresste und milchsaure Säfte
  • Teilnahme an Freizeitangeboten wie Yoga, Ausflügen, Gesundheitsvorträgen und vielem mehr

Die An- und Abreise sind selbst zu organisieren.

Unser Gewinnspiel läuft hier auf Facebook vom 10. – 20. April. Wir drücken Dir die Daumen!

 

Donnerstag, 23 Februar, 2017

Keine Lust auf nichts?

Keine Lust auf Nichts? Die Frühjahrsmüdigkeit ist schon längst da, aber der Frühling lässt noch auf sich warten? Und Du bist völlig unmotiviert? Perfekt! Denn wenn Du schon nichts tust, dann häng nicht einfach nur rum, sondern genieße dieses Nichtstun ganz bewusst. Sag einfach „Hallo“ zur Lustlosigkeit und gib Deinem Körper und Deiner Seele was sie brauchen. Mit ein paar kleinen Übungen kannst Du zu einer wunderbaren Ruhe kommen, die sich einfach nur gut anfühlt.

Und wenn Du noch ein paar Gründe dafür suchst: Bewusste Entspannung ist gut investierte Zeit, denn danach ist Dein Gehirn wieder aufnahmefähiger und Du bist entscheidungsfreudiger, vielleicht sogar kreativer. Such Dir einfach aus was Dir am meisten liegt – Du kannst auch mehrere Übungen nach Lust und Laune kombinieren.

Conny Rüttiger von „Komm in Aktion“ stellt Euch hier drei alltagstaugliche Kurzmeditationen vor. Conny ist nicht nur völlig outdoorbegeisterte spanischdolmetschende Skilehrerin und Gipfelstürmerin, sondern auch Master Coach DVNLP und Systemischer Coach, wingwave® Coach und zertifizierte Entspannungstrainerin. Wer sich wirklich mit dem Thema Entspannung beschäftigen will oder muss, ist bei Conny ebenfalls an der richtigen Adresse: Sie unterrichtet auch Entspannungstechniken wie Progressive Muskelrelaxation oder Autogenes Training. Hier geht´s zu ihrer Website: www.komm-in-aktion.de

Etwas ganz Besonderes sind die Coaching-Wandertouren, die Conny anbietet. Hier gibt´s einen kleinen Bericht: Coaching-Wandern – Mal was ganz Neues

Kurze Atem-Meditation

Such Dir einen Ort, an dem Du für 5 -10 Minuten ungestört bist. Ja, das kann auch die Toilettenkabine im Büro sein. Setz Dich bequem hin und schließ die Augen. Atme tief ein,  und dann atme noch viel länger wieder aus. Spüre ganz bewusst, wie sich Dein Bauch dabei hebt und senkt. Konzentriere Dich nur darauf, Deinen Atem zu beobachten. Wie er fließt, wie sich der Hauch an der Nase anfühlt. Es ist egal wie Dein Atem ist. Alles ist gut, alles ist richtig. Wenn Gedanken kommen, lass sie einfach weiterziehen und kehre mit Deiner Aufmerksamkeit zu Deinem Atem zurück. Wenn Du das Gefühl hast es ist jetzt gut, dann bleib noch einen Moment sitzen und schau mal wie es sich anfühlt: Hat sich etwas verändert?

Hier und Jetzt

Setz dich auf die Sitzkante eines Stuhls, stell die Füße hüftbreit und parallel und richte Deine Wirbelsäule auf. Lass Deinen Scheitel in Richtung Himmel streben. Schließe die Augen und genieße  diesen Moment, in dem Deine ganze Aufmerksamkeit nur Dir gehört. Leg jetzt eine Hand auf den Bauch und die andere auf den oberen Brustkorb. Spüre für ein paar Momente deine Atemzüge unter Deinen Händen. Versuche dabei länger auszuatmen als einzuatmen. Nimm wahr, wie sich die Bauchdecke hebt und senkt. Nach ein paar Momenten wirst Du merken, wie sich Dein Atem und auch Deine Gedanken beruhigen. Spürst Du auch, wie Dein Kopf mehr Frische und Klarheit bekommt?

Bodyscan

Mach es Dir bequem. Für diese Übung kannst Du dich entweder hinsetzen oder auch hinlegen, beides ist okay. Jetzt fokussiere Dich auf Deinen Körper. Wie ein Scanner läufst Du mit Deiner Wahrnehmung jetzt über Deinen ganzen Körper – schön langsam, und jeder Körperteil bekommt die Aufmerksamkeit einzeln. Fang mit den Fußsohlen an und „scanne“ Dich langsam durch Deinen Körper bis Du bei den Haarspitzen angekommen bist. Nimmst Du wahr, ob Deine Füße warm oder kalt sind? Fühlst Du, an welchen Punkten Deine Beine auf dem Boden aufliegen? Fühlst Du irgendwo ein Kribbeln? Spürst Du ob Deine Muskeln weich oder verspannt sind? Nimmst Du wahr wie Deine Zunge im Mund liegt? Richte Deine ganze Aufmerksamkeit auf einen Körperteil nach dem anderen. Du musst nichts bewerten, nichts ändern. Einfach nur fühlen.

Montag, 23 Januar, 2017

So pflegst du Kuschel-Kaschmir

Linda Scholz in Kuschelkaschmir
Ein Beitrag von Linda Scholz

Im Winter lieben wir weiche, warme Pullover, in die wir uns so richtig schön einkuscheln können. Der ultimative Kuscheltipp: Ein Kaschmirpullover. Es gibt kaum ein herrlicheres Kleidungsstück für diese Jahreszeit.

Doch wie behandle ich ihn, damit er lange mein bester  Freund an kalten Wintertagen bleibt? Woran erkenne ich gute Kaschmirwolle? Wie pflege ich dieses edle Teil und wie bleibt er richtig gut in Form?

Also erstmal: Kaschmir ist teuer. Wenn Du ein Teil für weniger als 100 Euro findest, kannst Du davon ausgehen, dass es sich eher um minderwertige Qualität handelt. Gerade jetzt ist aber die perfekte Zeit: in vielen Boutiquen und guten Kaufhäusern könntest Du jetzt Glück haben und ein Traumteil zum reduzierten Preis finden.

Kaschmir – leider teuer

Beim Billig-Kaschmir werden die preiswerten kurzen Fasern eingesetzt und häufig auch mit anderen günstigeren Fasern gemischt. Diese Pullover neigen dann zu unschöner Knötchenbildung, dem so genannten „Pilling“. Jeder fünfte Kaschmirpulli, so Schätzungen von Verbrauchermagazinen, sind Fälschungen aus Mischfasern.

Also lieber ein Teil weniger im Schrank und dafür Qualität, dann hast du lange Freude daran. Im Idealfall wählst du eine Farbe, die deinen Hautton unterstreicht und schon strahlst du  an einem grauen Wintertag mit dem guten Stück um die Wette – dafür muss nicht mal die Sonne scheinen. Wenn du wegen der Farbe unsicher bist, lass dich beraten. Wir Farb-Expertinnen können dir teure Fehlkäufe ersparen, deshalb ist eine Profi-Farbberatung gut investiertes Geld.

Bist Du schön glückliche Besitzerin eines echten Kaschmir-Kuscheltraums? Dann ist es jetzt Zeit, Dir Gedanken über die richtige Pflege dieses Teils zu machen. Denn dabei machen die meisten Fehler.

Der Beautytag für deinen Lieblingspullover

Viele waschen Kaschmir von Hand, doch das ist grundfalsch. Das Garn saugt sich viel zu voll, der Pullover gerät aus der Form. Kaschmir liebt das Bad in der Waschmaschine. Er will natürlich das beste „Entspannungsprogramm“ für Wolle. Hat deine Waschmaschine ein Wollprogramm? Hier kannst du sicher sein, dass das Wasser kalt und die Umdrehungszahl nicht zu hoch ist.

Vorsicht auch beim Waschmittel. Nimm bitte ein gutes Wollwaschmittel und steck deinen Pullover in einen Wäschebeutel. Hier bei Ordnungsliebe.net kannst Du noch über tolle Produkte von „The Laundress“ zur Kaschmirpflege lesen. Jetzt kann es losgehen! Nach der Wäsche möchte dein Liebling unter keinen Umständen aufgehängt werden wie ein nasser Sack. Er ist zu schwer, hängt durch und leiert aus. Er will auch unter gar keinen Umständen gerubbelt werden.

Was er nach dem Bad liebt: Für ein Viertelstündchen in den kalten Trockner. So können sich Muster wie Rippen und Zöpfe wieder entspannen und aufrichten. Danach liegt er gerne flach ausgebreitet zum Trocknen, am besten auf einem Wäscheständer mit einem Frottiertuch als Unterlage.

Auf die Heizung will er gar nicht – das lässt ihn schrumpfen. Ja, und ab und an schätzt dein Freund auch eine Rasur. Nimm dafür am besten einen Einwegrasierer, oder einen Spezial-Rasierer für Wolle und Kaschmir. So erstrahlt er wieder in neuem Kuschel-Glanz. Bei hochwertiger Ware lässt das Pillen übrigens nach dem Waschen in der Regel nach.

Keine Chance den Motten

Und jetzt noch ein paar Tipps zur Aufbewahrung: Du kannst Deinen Kaschmirpulli liegend aufbewahren. Wenn Du ihn aufhängst, sorge dafür dass er auf einem breiten Kleiderbügel hängt, im Schrank genug Platz hat und nicht gequetscht wird. Im Sommer liebt Kaschmir Lavendel oder Zedernholz. Dann dringt auch kein Mottengeflüster aus dem Schrank. Denn eines ist klar: die cleveren Tierchen wissen auch, was gut ist.

Jetzt wünsche ich Dir viel Spaß mit Deinem Kaschmir-Pullover!

Deine Linda

PS: Hast du Lust auf eine individuelle Style-Beratung? Hier findest Du meine Website www.stil-beratung.com

 

Montag, 2 Januar, 2017

Heilmittel gegen Husten, Schnupfen und Halsschmerzen

Hilfe aus der Natur

Wie immer haben um diese Jahreszeit Atemwegsinfekte Hochsaison. Wer greift da nicht mal eben in den Medikamentenschrank, um nicht völlig flach zu liegen? Das ist oft aber ganz unnötig – vor allem wenn sich die Erkältung gerade erst ankündigt. In diesem Stadium können Kräuter, Gewürze und Heilpflanzen noch wirksam Abhilfe schaffen, und das ganz ohne Beipackzettel.

Ingwer: Tolle Knolle

Bereits bei den ersten Anzeichen einer Erkältung kann Ingwer helfen: Die Knolle verfügt über stark antibakterielle und entzündungshemmende Stoffe wie Gingerole und Shoagole, die das Immunsystem anregen. Die wärmenden Scharfstoffe heizen dem Körper quasi von innen ein. Aber Vorsicht, bei Fieber ist Ingwer zu viel des Guten, er belastet unnötig den Kreislauf. Auch schmerzstillende Eigenschaften werden dem Ingwer nachgesagt, da Gingerole der Acetylsalizylsäure – dem Wirkstoff in Aspirin – in puncto chemischem Aufbau recht ähnlich sind. Ingwer sollte immer frisch verwendet werden und, wenn überhaupt, nur sehr dünn geschält werden. Die meisten Inhaltsstoffe sitzen direkt unter der Schale! Meist genügt es, die frische Ingwerknolle nur mit Essigwasser abzubürsten. Für heißen Ingwertee einige Stücke Ingwer mit kochendem Wasser aufgießen und  je nach Geschmack Honig und Zitronensaft einrühren. Eine Hühnersuppe mit Ingwer schmeckt nicht nur köstlich, sondern wirkt mit geballter Kraft gegen den aufkeimenden Infekt.

Zimt: Nicht nur zu Weihnachten

Zimt ist weit mehr als ein Gewürz für die Weihnachtsbäckerei. Er enthält eine ganze Reihe ätherischer Öle, vor allem Zimtaldehyd und Eugenol. Außerdem entzündungshemmende Stoffe und Scharfstoffe, den den Körper wärmen. Er erweitert die Gefäße, senkt den Blutdruck und wirkt anregend auf Verdauung und Immunsystem. Am besten verwenden ist Ceylon-Zimt, da er weniger Cumarin enthält als die gröbere Cassiarinde. Für heiße Zimt-Milch einen halben Teelöffel Zimt mit etwas Honig in einer heißen Tasse Milch verrühren – dies wirkt wohltuend bei Halsentzündungen. Auch Kaffee mit einer Prise Zimt schmeckt toll – probiert es mal aus.

Thymian: Antibakteriell und schleimlösend

Das ursprünglich mediterrane Kraut mit den kleinen Blättern ist mittlerweile auch in deutschen Küchen Standard. Weniger verbreitet ist es als Heilmittel bei Erkältungskrankheiten. Zu Unrecht: Thymian enthält die ätherischen Inhaltsstoffe Thymol und Carvacrol und wirkt, getrunken als Tee, stark antibakteriell und schleimlösend. Wir empfehlen Thymian zum Inhalieren oder als Bad zur Vorbeugung von grippalen Infekten.

Salbei: Eine Wohltat für den Hals

Bei Entzündungen der oberen Atemwege und schmerzendem Hals ist Salbei die Pflanze der Wahl. Der Lippenblütler lässt sich ganzjährig frisch ernten und enthält eine Reihe entzündungshemmender Stoffe. Am besten gießt man die Blätter mit kochendem Wasser auf und trinkt den Sud als Tee. Kinder sollten lieber nur gurgeln, da der Salbei auch östrogenähnliche Inhaltsstoffe hat. Im Übrigen hilft Salbei auch bei kleinen Entzündungen in der Mundhöhle.

Anis: Husten ade

Gegen lästigen Husten hat sich besonders Anis bewährt. Als Tee wirkt er schleimlösend und mindert unangenehmen Reizhusten. Die Hauptwirkstoffe von Anis sind ätherische Öle und Anethol, sie wirken entzündungshemmend und schleimlösend. Außerdem entkrampfen sie die oberen Atemwege – das wussten schon die alten Griechen.

Majoran: Milde Hilfe

Vor allem für Kleinkinder eignet sich Majoran, da er sehr gut verträglich ist. Seine ätherischen Öle sind sehr mild, wirken aber antibakteriell und beruhigend. Du kannst ihn entweder als Salbe auftragen oder die Majoranblätter in einem feuchtwarmen Brustwickel verwenden.

Sonntag, 18 Dezember, 2016

Traumdüfte mit „Seltenheitswert“

 

Penhaligon´s

Suchst Du auch noch Deinen Traumduft? Es gibt zahllose Parfums für alle Vorlieben. Wir stellen Euch heute ein paar ganz besonders tolle und außergewöhnliche Düfte vor. Und wer jetzt wissen will wieso wir auf einmal Expertinnen geworden sind: Wir waren in Mannheim in der Kurfürsten Parfümerie, haben uns die schönsten Winterschätzchen zeigen und erklären lassen,  und wir haben natürlich ausgiebig geschnuppert. Die Kurfürsten Parfümerie ist ein kleiner und sehr exquisiter Laden in der Kurfürsten-Passage, Ein Juwel zwischen all den großen Ketten mit Massen-Angebot.

Wer also einen Duft abseits des Mainstreams sucht, der nicht jede dritte Frau in der Straßenbahn umweht, wird hier fündig – und sicherlich findest Du auch in deiner Stadt einen kleine Parfümerie, in der noch die Inhaberin hinter der Ladentheke steht. Unsere Favoriten:

„Aventus for her“ von Creed – für Amazonen

Creed Aventus for her

Dieser Duft ist opulent und sinnlich: Fruchtig-floral mit Impressionen von grünen Äpfeln, Veilchen, würzigem rosa Pfeffer, Patchouli und das Prickeln von kalabrischer Bergamotte und Limonen. Die Herznote enthüllt sinnliches Styrax, kostbares Mysore-Sandelholz und Moschus. Das Finale: Nuancen von Pfirsich, Cassis, Flieder, Amber und Ylang-Ylang. Inspiriert wurde Aventus for her von der Kraft, Schönheit und Mystik der Amazonen – sagenumwobene Heldinnen, die auf dem Rücken ihrer Pferde unerschrocken für ihre Freiheit und ihre Ziele kämpften.

„Clean Reserve“

Hier stellen wir gleich eine ganze Reihe vor: Clean ist ein einzigartiges Duftkonzept und genau das Gegenteil der komplexen, überwältigenden Düfte, kreiert mit Bewusstsein für das Wesentliche. So entstehen so genannte „Non Perfume Perfumes“, deren genial einfache Formulierungen auf Reinheit und Clean ReserveFrische basieren. Was uns ganz besonders überzeugt ist der nachhaltige Ansatz: Beste Rohstoffe und Verantwortung für Umwelt und Menschen. Wunderschön und schlicht sind auch die Flakons: Klares Glas mit einer Verschlusskappe aus Eichenholz – aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern in Spanien.

Penhaligon´s Portraits

Und hier noch etwas Außergewöhnliches. Bei Penhaligon´s Portraits haben uns – wir geben es zu – zunächst mal die wirklich außergewöhnlichen Flakons bezaubert. Sie sind gekrönt von einem stilisierten Tierkopf. Aber von vorne: Diese Serie ist eine Hommage an Penhaligon´s Portraitsdas typisch Englische und an die Exzentrik, jeder Duft porträtiert gewissermaßen einen Aristokraten. Und dazu gehören natürlich viele Geschichten und Gerüchte: Verborgene Leidenschaften, unglückliche Ehen und sogar ein geplanter Giftmord. Lord George, Lady Blanche, Duchess Rose und The Duke freuen sich darauf, von Euch entdeckt zu werden. Diese hoch exklusive Reihe Penhaligon´s Portraits findet ihr nur in ganz wenigen ausgesuchten Parfümerien. Freut Euch auf ein wahrhaft britisches, traditionsbewusstes, abenteuerlustiges und leicht exzentrisches Erlebnis…

Byredo unnamed

Aus der schwedischen Düfte-Schmiede kommt ein Parfum ohne Namen – und mit unbeschriebenem Etikett. Und das hat einen Grund: Die Parfumeure wollten, dass jeder den Duft ganz unvoreingenommen selbst erlebt. Und Namen wecken ja immer schon im Vorfeld bestimmte Assoziationen und Vorstellungen. Was also, wenn die Gedanken nicht schon vor dem Öffnen des Flakons in eine Richtung gelenkt werden? Also einfach mal nur wahrnehmen. Was ist das am Anfang? Könnte das rosa Pfeffer sein, mit seinen würzigen und Byredo unnamedfruchtigen Akzenten? Die Anmutung eines Gin-Akkords? Pinie mit holzig-balsamischen Noten? Oder denken wir an Veilchenteppiche und Moose? Okay, darauf sind wir jetzt nicht selbst gekommen – in einer Parfümerie mit so guter Beratung kennt man natürlich die Komponenten und gibt unseren gewöhnlichen Nasen Hilfestellung. Also geh einfach mal ein bisschen schnuppern, und gib dem Duft dann selbst einen Namen.

Acqua di Parma – Note die Colonia

Jetzt wird es musikalisch: Die drei Düfte aus der Reihe Note die Colonia sind inspiriert von den Sternstunden der italienischen Oper. Die Nummer 1 feiert mit Zitrus- und Blumennoten, Patchouli und Zedernholz Guiseppe Verdi´s „Libiamo ne`lieti calici“ aus „La Traviata“. Die Nummer 2 ist eine olfaktorische Verbeugung vor Puccinis „Nessun dorma“ aus „Turandot“ mit Noten von

Acqua di Parma

Zitrusfrüchten, edlen Hölzern und Gewürzen. Und beim dritten Duft der Reihe erklingt der Triumphmarsch aus Verdi´s „Aida“: Mandarine, Ingwer, Weihrauch, Vetiver, Jasmin, Tonkabohne, Myrrhe und Zistrose.

Hier geht´s zur Kurfürsten-Parfümerie: Essenza Nobile

Ich lege dir das wirklich ans Herz: Mach dich auf die Suche nach deinem eigenen, ganz besonderen Duft. Lass dich beraten, nimm dir Zeit – bis du genau die Komposition findest, die perfekt zu dir passt und sich auf deiner Haut wunderbar entfaltet. Ich habe übrigens auch meinen ganz persönlichen Duft in der Kurfürsten-Parfümerie gefunden. Aber ich werde nicht verraten, welcher es ist.

Duftende Grüße von Anne

Freitag, 16 Dezember, 2016

Smoothies – die leckeren Vitaminbomben

Grüne Smoothies

Sie sind lecker, immer wieder anders und so richtig gesund: aus Obst, Gemüse und Kräutern gemixte Smoothies. Schon seit einigen Jahren gehören sie zum festen Sortiment von Bioläden und Supermärkten und sind inzwischen sogar im Discounter zu haben.

Viel besser aber ist selbermachen: Hier sind Deiner Phantasie keine Grenzen gesetzt, Du kannst alles superfrisch selbst mixen, weißt genau was drin ist und sparst außerdem eine Menge Geld.

Meine besten Smoothies sind übrigens durch Zufall entstanden: Alles rein, was in der Obstschale und im Gemüsefach noch zu finden ist, einen Löffel Honig oder Agavendicksaft dazu, ein paar Spritzer Zitrone drauf und ab in den Mixer.

Wie einfach Du leckere und gesunde Smoothies mit Detox Effekt zubereiten kannst, zeigt Dir Gerti Neu in einem kleinen Video – zwei Rezepte für tolle grüne Wintersmoothies gibt es gleich dazu.

 

 

Wenn Du einen Thermomix oder Vitamix hast, ist das natürlich perfekt zum Smoothie mixen. Viele andere Standmixer tun´s aber auch, nur die schwachen haben Probleme mit den Pflanzenfasern.

Ob Du deine Smoothies eher grün oder lieber fruchtig magst, ist Geschmackssache. Du kannst alle Sorten Obst verwenden,  viele Salatsorten und die meisten Gemüse. Wenn Du deinen Smoothie als Frühstück oder Zwischenmahlzeit nutzen möchtest, kannst Du mit Mandelmus oder Cashewmus für etwas mehr Substanz sorgen, und mit einem Eßlöffel Weizenkleie hast Du gleich noch eine Extra-Portion Ballaststoffe mit drin.

Besonders cremig werden Smoothies , wenn Du Avocado oder einen Löffel Joghurt zugibst, oder sogar einen Schuss Sahne. Jaja, jetzt kommt mir nicht mit Kalorien…

Und den ganz besonderen Kick bekommt Deine Vitaminbombe, wenn Du noch ein paar Gewürze zugibst. Auch hier gilt: Einfach experimentieren. Zu den fruchtigen Smoothies passt Vanille oder jetzt im Winter ein Hauch von Nelken besonders gut , und zu allen grünen Smoothies sind auch exotische Gewürze wie Koriander, Kardamom, Muskat oder sogar ein bißchen Chili toll.

Wir wünschen Dir viel Spaß beim Ausprobieren – und wenn Du ein besonders tolles Smoothie-Rezept mit uns teilen möchtest, schreib uns einen Kommentar, wir freuen uns drauf! Hier geht´s zur Website von Gerti Neu: www.fasten-reise.de

 

Donnerstag, 15 Dezember, 2016

Ubiquinol – ein wichtiger Nährstoff im Winter

Starkes Immunsystem mit Ubiquinol

Ubiquinol sorgt für mehr Energie und kann die Abwehrkräfte stärken

Wenn es draußen winterlich wird, beginnt auch die Erkältungszeit. Man fühlt sich müde, ist anfälliger für Infekte und weniger leistungsfähig. Was kaum einer weiß: Oft ist nicht nur die dunkle Jahreszeit schuld, sondern auch der Mangel des körpereigenen Vitalstoffes Ubiquinol.

 Ubiquinol ist die aktive Form von Coenzym Q10

Der mit Coenzym Q10 verwandte Mikronährstoff schützt die Zellen und sorgt dafür, dass sie aus Nahrung Energie gewinnen können. Besonders Organe mit einem hohen Energieverbrauch wie Herz, Gehirn oder die Muskulatur benötigen ausreichende Mengen davon. Während herkömmliches Coenzym Q10 im Körper erst in Ubiquinol umgewandelt werden muss, kann natürliches Ubiquinol direkt aufgenommen werden und ist somit wirksamer.

Wichtiger körpereigener Mikronährstoff

Unser Körper kann Ubiquinol selbst bilden und auch aus der Nahrung gewinnen. Doch mit zunehmendem Alter und bereits ab Mitte dreißig geht die körpereigene Produktion zurück. Durch anhaltenden Stress, einseitige Ernährung, starke körperliche Belastung, Krankheiten oder die Einnahme bestimmter Medikamente kann es ebenfalls schnell zu einem Mangel kommen. Cholesterinsenker beispielsweise, sogenannte Statine, können ein Ubiquinol-Defizit verursachen. Denn sie blockieren nicht nur die Cholesterinbildung, sondern auch die körpereigene Ubiquinol-Produktion. Fehlt Ubiquinol, fühlen wir uns müde und ausgepowert, die Immunabwehr lässt nach und sogar unsere Stimmung kann darunter leiden.

Vital bleiben mit 50-100 mg täglich

Um die empfohlene Tagesdosis zu erreichen, müsste man jeden Tag unglaublich große Mengen wie etwa 10 Kilogramm Brokkoli oder 60 Avocados essen. Kapseln mit Ubiquinol gibt es in der ApothekeDa dies kaum machbar ist, bieten sich alternativ Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke an. Studien haben gezeigt, dass bereits 50 bis 100 mg Ubiquinol täglich Vitalität und Leistungsfähigkeit unterstützen und den Q10-Blutplasmaspiegel um das Zwei- bis Dreifache erhöhen können. Bei verschiedenen Krankheitsbildern liegt die empfohlene Dosis deutlich darüber. Unverträglichkeiten sind dabei nicht zu befürchten, denn Ubiquinol ist ein rein natürlicher Nährstoff. Zudem beeinträchtigt die Nahrungsergänzung nicht die körpereigene Produktion von Ubiquinol. Der Vitalstoff verbessert die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, unterstützt das Herz und stärkt das Immunsystem – und eine starke Abwehr ist der beste Schutz vor Schnupfen und Co.

Produkte mit natürlichem Ubiquinol gibt es in der Apotheke oder im Internet von den verschiedensten Anbietern. Wichtig beim Preisvergleich: Auf den Gehalt an Ubiquinol pro Kapsel achten. Mehr Informationen findest Du auf www.ubiquinol.info

Auf Facebook kannst Du einen Drei-Monats-Vorrat an Ubiquinol gewinnen.

Dienstag, 13 Dezember, 2016

Schokolade macht glücklich

Geht es Dir auch so? Sobald die Temperaturen sinken und die Tage kürzer werden, steigt der Appetit auf Schokolade in allen Variationen. Das hat einen Grund: Schokolade hebt die Stimmung, das ist keine Einbildung. Schon die Azteken wussten, dass Schokolade Glücksgefühle im Körper hervorruft und nannten sie „Speise der Götter“.

Pralinen3

Heute ist auch erforscht, warum wir glückselig sind, wenn wir uns leckere Schokolade auf der Zunge zergehen lassen: Sie lässt den Serotonin- und Endorphinspiegel im Gehirn ansteigen. Neben Fett und Zucker enthält Schokolade mit hohem Kakao-Anteil auch Vitamine und viele Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium, Kalzium und Kalium. Und – darauf kommt es an – auch Theobromin, Koffein oder Tryptophan – eine Aminosäure und Vorstufe des Glückshormons Serotonin.

Von Kolumbus entdeckt und von Cortez nach Europa gebracht, trat die Kakaobohne auch bei uns ihren Siegeszug an: Als bittersüßes Getränk, dem man heilende Wirkung zusprach. Und das zu Recht. Die Amerikanische Gesellschaft für Chemie sagt sogar, dass Schokolade das Risiko senkt, an Krebs oder einem Herzleiden zu erkranken. Auch die American Dietetic Association stellt fest, dass moderater Schokoladengenuss den Körper mit Mineralien und Antioxidantien versorgt, die helfen, Krankheiten vorzubeugen.

Pralinen2

Früher konnten sich nur die Reichen Schokolade leisten. Heute liegt sie in jedem Supermarkt stapelweise und ist verhältnismäßig günstig. Und genau das ist unser Problem: Wir hauen uns mal schnell eine ganze Tafel rein und jammern dann über Hüftspeck. Je höher aber der Kakao-Anteil ist, desto weniger Fett und Zucker enthält die Schokolade – und desto niedriger bleibt ihre Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel.

Wer sich also mit dunkler Schokolade anfreunden kann, ist auf der Siegerseite. Und wer wie ich zu denen gehört, die bei Vollmilch-Schokolade mit allen möglichen Füllungen schwach werden?

Ich habe meine Strategie geändert. Ich kaufe Schokolade und Pralinen nur noch vom Feinsten – und genieße ganz bewusst kleine Mengen. Das ist für mich echter Luxus. Und weil jetzt bald Weihnachten ist, und weil viele noch auf der Suche nach einem tollen Geschenk sind, verrate ich Euch, wer mein Lieblings-Dealer ist:

Peter Gärtner von der Chocolaterie Cacao in Weinheim ist Chocolatier aus Leidenschaft – und macht Pralinen zum Niederknien. Ja, ich gerate jetzt ins Schwärmen. Die Pralinen sind kleine Kunstwerke, die Zutaten sind perfekt aufeinander abgestimmt. Der Geschmack ist traumhaft, der Schmelz perfekt. Das Angebot wird immer passend zu den Jahreszeiten ergänzt, viele Sorten sind aber auch ganzjährig verfügbar. Meine persönlichen Favoriten sind ganz klar: Am meisten liebe ich „Lavendel“, „Orient“ und „Salé“. In seiner kleinen Manufaktur in Weinheim kann man sogar zuschauen, wie die Pralinen entstehen. Kein Wunder, dass sich gerade in der Weihnachtszeit lange Schlangen vor dem „Cacao“ bilden. Zum Glück gibt´s einen Online-Shop.

Pralinen1

Und jetzt verrate ich Euch auch noch, was der echte und ernsthafte Haken bei der Sache ist: Wenn ihr einmal den Pralinen von Peter Gärtner verfallen seid, werdet ihr keine Freude mehr an denen von Lindt & Co haben. Ihr seid dann ein für alle mal für die gewöhnlichen Supermarktpralinen versaut.

Damit ihr selbst mal einen kleinen Eindruck bekommt, haben wir Peter Gärtner im Cacao einen Besuch abgestattet:

Freitag, 9 Dezember, 2016

Gebratener Reis mit Gemüse von Graziella’s Foodblog

Graziella's Gebratener Reis

Graziella unterstützt „Lieblingswinter“ mit einem leckeren, aber schnellen Rezept: gebratener Reis mit Gemüse

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Graziella.

(Fotos: Graziella) Gebratener Reis mit Gemüse ist auch nach einem langen Arbeitstag schnell und einfach gekocht und ebenso gesund wie auch fett- und kalorienarm. In der kalten Jahreszeit ist der Rosenkohl ein absolutes Muss in diesem Rezept. Wenn es im Frühjahr wieder wärmer wird, könnt ihr diesen einfach durch saisonales Gemüse austauschen. Dieser gebratene Reis mit Gemüse ist also nicht nur etwas für den Winter, sondern ein richtiger All-Rounder.

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Mittwoch, 23 November, 2016

Lieblings-Winterpflege für schöne Haut und zarte Hände

Hautpflege - im Winter besonders wichtig

Kälte, Regen und Schnee, dann wieder trockene Heizungsluft – der Winter ist für die Haut eine echte Strapaze. Während die Hautzellen im Sommer Talg produzieren und die Feuchtigkeit der Haut regulieren, drosseln sie ab einer Temperatur von acht Grad ihre Aktivität. Es kommt zu einer Unterversorgung mit Nährstoffen und Vitaminen, die Haut wird trockener und braucht jetzt eine reichhaltigere Pflege.

Wir haben die Beauty-Expertin Natalie Gumb nach Tipps gegen trockene Haut, spröde Lippen und rauhe Hände gefragt. Und als besonderes Bonbon verlost die Inhaberin von „Kosmetik am Rodenstein“ in Weinheim ein tolles Pflegepaket mit exklusiven Produkten von THALGO für Euch.

 

Reichhaltige Pflege

Im Sommer ist meist eine leichte Tagespflege und eine gute Nachtcreme perfekt. Im Winter braucht die Haut eine reichhaltigere Pflege mit etwas mehr Fett, denn die Kälte und vor allem der ständige Temperaturwechsel zwischen drinnen und draußen setzen ihr zu. Jetzt wo die Hautzellen ihren Winterschlaf halten, benötigt die Haut auch vermehrt Feuchtigkeit von außen. Vor allem wenn Eure Haut empfindlich und schuppig wird, und die Nase immer gerötet ist, wird es höchste Zeit für eine intensive Pflege. Besonders gut tun der Haut jetzt auch regelmäßige Pflege-Masken. Manche kann man auch einfach über Nacht auf der Haut lassen, hier legt ihr aber am besten ein Handtuch auf´s Kopfkissen. Auch Feuchtigkeits-Ampullen, ein hochwertiges Pflegeserum oder Gesichtspflege-Konzentrate wirken gereizter und trockenher Haut schnell entgegen.

Zarte Lippen

Im Vergleich zur Gesichtshaut ist die Haut unserer Lippen extrem dünn. Sie verfügt außerdem weder über Schweiß- noch Talgdrüsen und hat deshalb keine eigene Schutzschicht. Dadurch trocknen die Lippen sehr schnell aus, werden spröde und es können sich sogar schmerzhafte Risse bilden. Deshalb: nie den Lippenpflegestift vergessen. Wenn sich die Lippen bereits schuppen, hilft ein Lippenpeeling – oder die Lippen sanft mit einer Zahnbürste in kreisenden Bewegungen peelen. Danach unbedingt mit Honig, einem guten Pflegestift oder einer fetthaltigen Creme verwöhnen.

Von Hals bis Knöchel

Unser Hals ist im Winter meistens gut verpackt: Schal oder im Rollkragenpullover halten die Kälte ab, aber strapazieren die Haut. Die Haut an  Hals  und Dekolleté ist empfindlich und darf deshalb bei der Pflege nicht vernachlässigt werden. Ist die Haut sehr trocken, können sich sogar plagender Juckreiz oder Trockenheitsfältchen entwickeln. Wenn eine reichhaltige Körperlotion nicht ausreicht, ist eine spezielle Pflege für Hals und Dekolleté genau das Richtige.

Die Hände leiden ebenfalls unter Kälte und trockener Heizungsluft. Eine Intensivkur über Nacht macht raue Hände wieder zart:  Cremt Eure Hände mit einer guten, reichhaltigen Handcreme richtig dick ein, packt sie in Baumwollhandschuhe und lasst das Ganze über Nacht einziehen – das kann man auch gut mit der Gesichtsmaske über Nacht kombinieren.

Auch beim Duschen können wir unserer Haut und dem Körper etwas Gutes tun: Ein pflegendes Dusch-Öl und anregende Wechselduschen sind super für die Haut. Auch wenn Wechselduschen im Winter viel mehr  Überwindung kosten: Sie regen den Kreislauf an, haben einen Detox-Effekt, sorgen für eine höhere allgemeine Leistungsfähigkeit und machen munter. Also einfach  Zähne zusammenbeißen und durch. Nach dem Duschen solltet ihr Eure Haut mit einer reichhaltigen Körperlotion beglücken.

Füße wie Eiszapfen?

Vor allem Frauen kämpfen im Winter mit kalten Füßen. Zum Glück gibt es warme dicke Kuschelsocken – und abends am besten ein heißes Fußbad. Das entspannt und wärmt gleichzeitig den gesamten Körper richtig schön auf. Mit einem Fußpeeling auf Basis von Öl, Salz oder Zucker werden eure Füße wunderbar weich und geschmeidig. Danach gilt auch hier: großzügig mit einer guten Pflege eincremen.

Wird gerne vergessen: Sonnenschutz

Denkt ihr etwa auch, dass die Haut im Winter keinen Sonnenschutz braucht?  Weit gefehlt! Für den Alltag reicht bereits eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor 15, Wintersportler hingegen sollten ihre Haut unbedingt mit LSF 50+ schützen, denn die Sonnenstrahlung ist in hohen Lagen intensiver, zum anderen wird sie auf dem weißen Schnee besonders gut reflektiert. Viele Skifahrer kennen den unangenehmen Lippen-Sonnenbrand: Denk hier an einen speziellen Lippen-Sonnenschutz, der regelmäßig erneuert werden sollte. Für den Alltag reicht im Winter ein niedriger Lichtschutzfaktor aus – gute Produkte haben in der Regel einen.

Mit THALGO durch den Winter

Je nachdem was Eure Haut braucht, ist die sanfte oder die reichhaltige Nutri-Creme von THALGO ideal. Beide Cremes beruhigen und regenerieren die trockene Haut und erhöhen ihre Widerstandskraft.

Die Produkte aus der THALGO Source Marine Reihe wirken dank des mineralreichen Wirkstoffs Sève Bleue aus den Tiefen der Ozeane wie eine vitalisierende Quelle und schenken feuchtigkeitsarmer Haut neue Leuchtkraft und Frische. Speziell für beanspruchte Hände gibt es von Thalgo eine Handcreme mit Provitamin B5, die jede noch so trockene Haut pflegt und schützt und gleichzeitig die Nägel stärkt. Sie eignet sich auch als Intensivkur über Nacht. Für den perfekten Teint empfiehlt die kombinierte Feuchtigkeits-Pflege und Make-up, sie schützt vor UV-Strahlung und ist in drei natürlichen Hauttönen erhältlich.

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MIT THALGO GEWINNENCoffret Source Marine von THALGO

 

 

Dieses tolle Pflegepaket könnt Ihr gewinnen und natürlich auch einfach für 89,50 Euro online bestellen Coffret Source Marine von THALGO : Es enthält:

  • 24h Feuchtigkeits-Creme 50ml
  • 24h Feuchtigkeits-Serum 30ml
  • Intensiv-Feuchtigkeits-Konzentrat – 2x 1,2 ml

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