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Donnerstag, 23 Februar, 2017

Keine Lust auf nichts?

Keine Lust auf Nichts? Die Frühjahrsmüdigkeit ist schon längst da, aber der Frühling lässt noch auf sich warten? Und Du bist völlig unmotiviert? Perfekt! Denn wenn Du schon nichts tust, dann häng nicht einfach nur rum, sondern genieße dieses Nichtstun ganz bewusst. Sag einfach „Hallo“ zur Lustlosigkeit und gib Deinem Körper und Deiner Seele was sie brauchen. Mit ein paar kleinen Übungen kannst Du zu einer wunderbaren Ruhe kommen, die sich einfach nur gut anfühlt.

Und wenn Du noch ein paar Gründe dafür suchst: Bewusste Entspannung ist gut investierte Zeit, denn danach ist Dein Gehirn wieder aufnahmefähiger und Du bist entscheidungsfreudiger, vielleicht sogar kreativer. Such Dir einfach aus was Dir am meisten liegt – Du kannst auch mehrere Übungen nach Lust und Laune kombinieren.

Conny Rüttiger von „Komm in Aktion“ stellt Euch hier drei alltagstaugliche Kurzmeditationen vor. Conny ist nicht nur völlig outdoorbegeisterte spanischdolmetschende Skilehrerin und Gipfelstürmerin, sondern auch Master Coach DVNLP und Systemischer Coach, wingwave® Coach und zertifizierte Entspannungstrainerin. Wer sich wirklich mit dem Thema Entspannung beschäftigen will oder muss, ist bei Conny ebenfalls an der richtigen Adresse: Sie unterrichtet auch Entspannungstechniken wie Progressive Muskelrelaxation oder Autogenes Training. Hier geht´s zu ihrer Website: www.komm-in-aktion.de

Etwas ganz Besonderes sind die Coaching-Wandertouren, die Conny anbietet. Hier gibt´s einen kleinen Bericht: Coaching-Wandern – Mal was ganz Neues

Kurze Atem-Meditation

Such Dir einen Ort, an dem Du für 5 -10 Minuten ungestört bist. Ja, das kann auch die Toilettenkabine im Büro sein. Setz Dich bequem hin und schließ die Augen. Atme tief ein,  und dann atme noch viel länger wieder aus. Spüre ganz bewusst, wie sich Dein Bauch dabei hebt und senkt. Konzentriere Dich nur darauf, Deinen Atem zu beobachten. Wie er fließt, wie sich der Hauch an der Nase anfühlt. Es ist egal wie Dein Atem ist. Alles ist gut, alles ist richtig. Wenn Gedanken kommen, lass sie einfach weiterziehen und kehre mit Deiner Aufmerksamkeit zu Deinem Atem zurück. Wenn Du das Gefühl hast es ist jetzt gut, dann bleib noch einen Moment sitzen und schau mal wie es sich anfühlt: Hat sich etwas verändert?

Hier und Jetzt

Setz dich auf die Sitzkante eines Stuhls, stell die Füße hüftbreit und parallel und richte Deine Wirbelsäule auf. Lass Deinen Scheitel in Richtung Himmel streben. Schließe die Augen und genieße  diesen Moment, in dem Deine ganze Aufmerksamkeit nur Dir gehört. Leg jetzt eine Hand auf den Bauch und die andere auf den oberen Brustkorb. Spüre für ein paar Momente deine Atemzüge unter Deinen Händen. Versuche dabei länger auszuatmen als einzuatmen. Nimm wahr, wie sich die Bauchdecke hebt und senkt. Nach ein paar Momenten wirst Du merken, wie sich Dein Atem und auch Deine Gedanken beruhigen. Spürst Du auch, wie Dein Kopf mehr Frische und Klarheit bekommt?

Bodyscan

Mach es Dir bequem. Für diese Übung kannst Du dich entweder hinsetzen oder auch hinlegen, beides ist okay. Jetzt fokussiere Dich auf Deinen Körper. Wie ein Scanner läufst Du mit Deiner Wahrnehmung jetzt über Deinen ganzen Körper – schön langsam, und jeder Körperteil bekommt die Aufmerksamkeit einzeln. Fang mit den Fußsohlen an und „scanne“ Dich langsam durch Deinen Körper bis Du bei den Haarspitzen angekommen bist. Nimmst Du wahr, ob Deine Füße warm oder kalt sind? Fühlst Du, an welchen Punkten Deine Beine auf dem Boden aufliegen? Fühlst Du irgendwo ein Kribbeln? Spürst Du ob Deine Muskeln weich oder verspannt sind? Nimmst Du wahr wie Deine Zunge im Mund liegt? Richte Deine ganze Aufmerksamkeit auf einen Körperteil nach dem anderen. Du musst nichts bewerten, nichts ändern. Einfach nur fühlen.