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Mittwoch, 29 März, 2017

Fasten: Detox für Körper und Seele

Fasten mit Säften

-> Wir verlosen eine Woche Fastenurlaub im Kur- und Gesundheitszentrum Friedborn. Nähere Infos zum Gewinnspiel findest Du am Ende dieses Beitrags. <-

Wir sind ja gerade wieder mittendrin in der Fastenzeit: Traditionell beginnt sie mit dem Aschermittwoch und endet an Ostern. Viele nutzen diese Zeit für ein oder zwei „echte“ Fastenwochen, die meisten aber verzichten während dieser Zeit lediglich auf Süßigkeiten, Alkohol, auf Fleisch oder auch auf´s Handy oder Auto.

Gründe für den Verzicht auf Nahrung gibt es viele. Die einen wollen die im Winter angesammelten Pfunde wieder loswerden, andere möchten den Körper entgiften und entschlacken, andere erhoffen sich Linderung bei körperlichen Beschwerden, und manche üben aus spirituellen Gründen Verzicht. Übrigens bevorzugen viele Menschen für das echte Heilfasten eher den Sommer, denn vielen fällt es in der warmen Jahreszeit viel leichter, auf feste Nahrung zu verzichten.

Der Klassiker: Buchinger-Fasten

Varianten des Fastens gibt es fast ebensoviele wie Gründe dafür. Das Buchinger-Fasten ist wohl die bekannteste Methode – sie geht auf den Arzt Otto Buchinger zurück, der damit bereits 1917 rheumatische Leiden heilte. Dieser Fasten-Klassiker beginnt mit einem oder zwei Entlastungstagen. Nach einem Abführtag mit Glaubersalz gibt es dann meist nur viel Tee, Gemüsebrühe oder stark verdünnte Fruchtsäfte. Das Abführen ist übrigens längst nicht so schlimm wie man sich das vorstellt – und tägliche Einläufe am Morgen intensivieren die heilsame Wirkung des Fastens noch. Zusätzliche Leberwickel, viel Ruhe und Bewegung an frischer Luft sind die perfekte Ergänzung. Das Fastenbrechen beginnt dann mit ganz leichter Kost, beispielsweise mit einem gedämpften Apfel. Langsam gewöhnt man den Körper dann wieder an andere Nahrung. Das Schöne: In der Regel hält der Fasten-Effekt noch recht lange an, man isst deutlich weniger und bewusster, und die Lust auf Süßes, auf Koffein oder fette, deftige Speisen ist wie weggeblasen. Viele Menschen fasten nur etwa eine Woche lang – das richtige Heilfasten beginnt aber erst ab dem 12. Tag.

Ständig Hunger oder Hochgefühl und Euphorie?

Die Erfahrungen beim Fasten gehen natürlich weit auseinander. Während die einen völlig euphorisiert schweben und von ungeahnten Energieschüben sprechen, halluzinieren die anderen von Pizza und Pasta. Da hilft nur eines: Sich vorsichtig rantasten und ausprobieren. Für Fastenanfänger empfiehlt es sich auf jeden Fall, sich in fachkundige Hände zu begeben. Am besten ist es natürlich, wenn man sich für seine Fastenwoche in ein schönes Fastenhaus zurückziehen kann. Wer diese Möglichkeit nicht hat, findet Unterstützung in Fastengruppen. Eines aber sollte man nicht machen: Während des Fastens ganz normal weiterarbeiten und den Wahnsinn des Alltags ungefiltert an sich ranlassen. Denn Fasten ist auch eine ganz besondere Zeit für die Seele. Man wird vielleicht empfindsamer, der Geist ist offener, die Aufmerksamkeit könnte sich jetzt auch auf die wesentlichen Dinge des Lebens richten. Wie schade, wenn man sich dann ständig zwischen Schreibtisch, Supermarkt und Herd abhetzt, weil die Familie trotzdem bekocht werden will. Wer sich keine Fastenwoche gönnen kann, ist vielleicht mit dem so genannten Intervallfasten besser bedient.

Ideal zur Gewichtsabnahme: Intervallfasten

Während das klassische Heilfasten eigentlich keine Diät zum Abnehmen ist, kann man mit dem so genannten Intervallfasten auf lange Sicht schon einige Kilos loswerden. Man muss dabei auch nicht besonders viel beachten: An zwei oder drei Tagen wird ganz normal gegessen, dann folgt ein Fastentag an dem es nur Tee, Wasser und Gemüsebrühe gibt. Für den Körper ist das viel besser als eine Crash-Diät, vor allem kann man diese Art des Fastens auch einfach beibehalten. Wer sein Wunschgewicht erreicht hat, legt einfach weniger Fastentage ein. Unser Tipp: Wenn Du dir eine oder zwei Wochen klassisches Heilfasten gegönnt hast, mach doch einfach mit dem Intervallfasten weiter.

Basenfasten – oder besser: Basendiät

Kannst Du Dir absolut nicht vorstellen, für eine gewisse Zeit auf feste Nahrung zu verzichten? Dann geht es Dir wie ganz vielen anderen Menschen auch. Und in der Tat, das Heilfasten ist auch nicht für jeden gleichermaßen geeignet. Eine tolle Alternative ist das sogenannte Basenfasten. Eigentlich müsste es heißen „Basendiät“, denn in dieser Zeit nimmt man ausschließlich Lebensmittel zu sich, die keine Säuren bilden. Auf dem Speiseplan stehen dann Rohkost, Gemüse, Kartoffeln, Kräuter, Öle, ausgesuchtes reifes Obst, Trockenobst und Nüsse. An Getreidesorten sind Reis, Mais und Hirse erlaubt. Das Tolle daran: Die Basendiät kann man ziemlich lange ausdehnen und sie lässt sich auch besser in den Alltag integrieren als das klassische Heilfasten. Besonders wirksam ist die Basendiät gegen entzündliche Prozesse im Körper.

In besten Händen: Fastenhäuser und Fastenreisen

Kur- und Gesundheitszentrum Friedborn

Die schönsten Fastenwochen verbringt man in Gemeinschaft. Neben etlichen Anbietern von Fastenreisen gibt es auch wunderschöne Fastenhäuser. Eines der traditionellsten ist das Kur- und Gesundheitszentrum Friedborn im südlichen Schwarzwald. Inmitten herrlicher Natur gelegen ist es der ideale Ort, um sich für eine, zwei oder sogar drei Wochen einfach mal komplett auszuklinken. Keine Hektik, kein Stress – und sich einfach mal um sich selbst kümmern. Ein bisschen Retro ist es ja schon, immerhin war Friedborn schon lange vor dem allgemeinen Fastenhype eine der bekanntesten Adressen.

Patrick Goerke ist Geschäftsführer und Gästebetreuer des Kur- und GesundheitszentrumsPatrick Goerke ist Geschäftsführer des Kur- und Gesundheitszentrums Friedborn. Seine Karriere in der internationalen Luxushotellerie hat er an den Nagel gehängt, um sich in Friedborn um Gäste zu kümmern, die hier zum Buchinger-Fasten oder zur Basendiät kommen – oder die sich einfach mit bester vegetarischer Vollwertkost verwöhnen lassen. „Gerade beim Fasten spielt die Umgebung eine enorm wichtige Rolle“, so Patrick Goerke. „Wer fastet braucht Ruhe und Geborgenheit statt Alltag und Hektik. Dabei heißt Fasten nicht, dass man den ganzen Tag kraftlos im Liegestuhl hängt. Wanderungen, Yoga, Tanzen oder Feldenkrais sind tolle Ergänzungen.“ In Friedborn hält man übrigens wenig von Ehrgeiz beim Fasten. „Viele Menschen verbinden Fasten auch noch mit Leistungsdruck. Wir betrachten es als ganzheitliches Erlebnis. Dazu gehört neben einer ordentlichen medizinischen Betreuung auch viel Schönes für den Geist und Heilsames für die Seele.“ Hier geht´s zur Website: www.friedborn.de

Was ist für mich das Richtige?

Da gibt es nur eines: Ausprobieren und am besten mit Gleichgesinnten zusammentun. Gerade für Menschen, die zum ersten Mal fasten, ist es gut, wenn sie rund um die Uhr betreut sind. Patrick Goerke vom Kur- und Gesundheitszentrum Friedborn gibt Tipps für die Suche nach dem passenden Anbieter. Wer nach einem Haus für seine persönliche Fastenzeit sucht, sollte folgende Fragen stellen:

  1. Seit wann werden hier Fastenkuren angeboten?
  2. Gibt es im Haus erfahrene und zertifizierte Fastenleiter?
  3. Ist dem Haus ein Fastenarzt angeschlossen und eine Erstuntersuchung inklusive?
  4. Welche Anwendungen gibt es zusätzlich? Welche sind im Preis inbegriffen, welche sind extra zu zahlen?
  5. Falls ich nicht weiter fasten möchte, besteht die Möglichkeit ohne Aufpreis auf eine Basendiät oder andere Kost umzusteigen?
  6. Stammen die Gemüsebrühen und Säfte aus hochwertigem Gemüse und Obst aus kontrolliert biologischem Anbau?
  7. Welches Angebot rundet den Aufenthalt ab?

Welche Erfahrungen habt Ihr beim Fasten gemacht? Welche Variante bevorzugt Ihr? Und wart ihr schon mal in einem Fastenhaus, oder habt Ihr schon mal eine Fastenreise gemacht? Wir freuen uns über Eure Berichte in den Kommentaren.

 

Nähere Informationen zum Gewinnspiel:

Ab dem 10. April verlosen wir eine Woche Fastenurlaub im Kur- und Gesundheitszentrum Friedborn. Das heißt konkret:

  • 6 Übernachtungen im Kur- und Gesundheitszentrum Friedborn im Juli, August oder September 2017 (Anreise Sonntag, Abreise Samstag)
  • medizinische Fastenbetreuung
  • geführte Fastenwanderungen
  • Fastenfibel
  • Fastengetränke wie Brühe aus Biolandgemüse, Kräutertee, frisch gepresste und milchsaure Säfte
  • Teilnahme an Freizeitangeboten wie Yoga, Ausflügen, Gesundheitsvorträgen und vielem mehr

Die An- und Abreise sind selbst zu organisieren.

Unser Gewinnspiel läuft hier auf Facebook vom 10. – 20. April. Wir drücken Dir die Daumen!