Dienstag, 13 Dezember, 2016

Schokolade macht glücklich

Geht es Dir auch so? Sobald die Temperaturen sinken und die Tage kürzer werden, steigt der Appetit auf Schokolade in allen Variationen. Das hat einen Grund: Schokolade hebt die Stimmung, das ist keine Einbildung. Schon die Azteken wussten, dass Schokolade Glücksgefühle im Körper hervorruft und nannten sie „Speise der Götter“.

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Heute ist auch erforscht, warum wir glückselig sind, wenn wir uns leckere Schokolade auf der Zunge zergehen lassen: Sie lässt den Serotonin- und Endorphinspiegel im Gehirn ansteigen. Neben Fett und Zucker enthält Schokolade mit hohem Kakao-Anteil auch Vitamine und viele Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium, Kalzium und Kalium. Und – darauf kommt es an – auch Theobromin, Koffein oder Tryptophan – eine Aminosäure und Vorstufe des Glückshormons Serotonin.

Von Kolumbus entdeckt und von Cortez nach Europa gebracht, trat die Kakaobohne auch bei uns ihren Siegeszug an: Als bittersüßes Getränk, dem man heilende Wirkung zusprach. Und das zu Recht. Die Amerikanische Gesellschaft für Chemie sagt sogar, dass Schokolade das Risiko senkt, an Krebs oder einem Herzleiden zu erkranken. Auch die American Dietetic Association stellt fest, dass moderater Schokoladengenuss den Körper mit Mineralien und Antioxidantien versorgt, die helfen, Krankheiten vorzubeugen.

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Früher konnten sich nur die Reichen Schokolade leisten. Heute liegt sie in jedem Supermarkt stapelweise und ist verhältnismäßig günstig. Und genau das ist unser Problem: Wir hauen uns mal schnell eine ganze Tafel rein und jammern dann über Hüftspeck. Je höher aber der Kakao-Anteil ist, desto weniger Fett und Zucker enthält die Schokolade – und desto niedriger bleibt ihre Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel.

Wer sich also mit dunkler Schokolade anfreunden kann, ist auf der Siegerseite. Und wer wie ich zu denen gehört, die bei Vollmilch-Schokolade mit allen möglichen Füllungen schwach werden?

Ich habe meine Strategie geändert. Ich kaufe Schokolade und Pralinen nur noch vom Feinsten – und genieße ganz bewusst kleine Mengen. Das ist für mich echter Luxus. Und weil jetzt bald Weihnachten ist, und weil viele noch auf der Suche nach einem tollen Geschenk sind, verrate ich Euch, wer mein Lieblings-Dealer ist:

Peter Gärtner von der Chocolaterie Cacao in Weinheim ist Chocolatier aus Leidenschaft – und macht Pralinen zum Niederknien. Ja, ich gerate jetzt ins Schwärmen. Die Pralinen sind kleine Kunstwerke, die Zutaten sind perfekt aufeinander abgestimmt. Der Geschmack ist traumhaft, der Schmelz perfekt. Das Angebot wird immer passend zu den Jahreszeiten ergänzt, viele Sorten sind aber auch ganzjährig verfügbar. Meine persönlichen Favoriten sind ganz klar: Am meisten liebe ich „Lavendel“, „Orient“ und „Salé“. In seiner kleinen Manufaktur in Weinheim kann man sogar zuschauen, wie die Pralinen entstehen. Kein Wunder, dass sich gerade in der Weihnachtszeit lange Schlangen vor dem „Cacao“ bilden. Zum Glück gibt´s einen Online-Shop.

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Und jetzt verrate ich Euch auch noch, was der echte und ernsthafte Haken bei der Sache ist: Wenn ihr einmal den Pralinen von Peter Gärtner verfallen seid, werdet ihr keine Freude mehr an denen von Lindt & Co haben. Ihr seid dann ein für alle mal für die gewöhnlichen Supermarktpralinen versaut.

Damit ihr selbst mal einen kleinen Eindruck bekommt, haben wir Peter Gärtner im Cacao einen Besuch abgestattet:

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